Edelmetalle der traditionellen Schmuckherstellung

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Edelmetalle kombiniert mit Titan und BrillantenEdelmetalle, wie z.B. Gold, sind mit einem konstant hohen Kurs-Wert immer noch eine gute Geldanlage auch wenn die Tagespreise schwanken. Man spricht hier von Kurswert im Gegensatz zum Realwert. Auch die Silberpreise bzw. -Kurse hängen eng mit dem Goldwert zusammen. Da Silber nicht halb so wertvoll ist wie Gold, ist allerdings das Problem, dass man eine ziemliche Menge Platz benötigt um Silberbarren im Wert von z. B. 100.000 Euro zu lagern. Gold spielte in der Schmuckherstellung schon immer eine immens große Rolle. Da pures Gold jedoch sehr weich ist, muss es mit anderen Metallen legiert werden. Für Langlebigkeit, optimale Trageeigenschaften und bessere Verarbeitungsmöglichkeiten war das Legieren immens wichtig. Heutzutage werden folgende Legierungen hauptsächlich in Europa verwendet, und je nach Punzierungsgesetz vom Hersteller gesetzlich vorgeschrieben ausgewiesen werden.

Karat Legierung
24 Karat 100 % reines Gold
20 Karat 83,3% reines Gold, entspricht Stempelwert 833
18 Karat 75 % reines Gold, entspricht Stempelwert 750
14 Karat 58 % reines Gold, entspricht  Stempelwert 580
10 Karat 42 % reines Gold, entspricht  Stempelwert 420
9 Karat 37,5 % reines Gold, entspricht  Stempelwert 375
8 Karat 33,3 % reines Gold, entspricht  Stempelwert 333

Die ursprüngliche Farbe von reinem Gold ist ein intensives Gelborange. Durch die Beimengung von Kupfer wird es rötlich (Rotgold), legiert mit Silber oder Platin wird es zu Weißgold. Andere Metalle, die mit Gold vermischt werden, sind Palladium und Platin.

Nickel als Legierungskomponente ist seit 1996 aufgrund der Allergie auslösenden Wirkung verboten!

So sollte jemand, der unter Hautirritationen durch Kontakt mit Metallen leidet, keinesfalls zu 8 oder 9karätigem Gold greifen, denn der Anteil der beigemengten Fremdmetalle ist sehr hoch und kann Allergien auslösen.

In Europa ist 14 und 18 Karat Gold allgemein üblich. Legiert wird mit Weißmetallen, so dass seine Farbe ein helles, eher dezentes Gelb ist. In anderen Gegenden der Welt hat man das Gold gerne ein bisschen auffälliger, es wird sehr oft mit hohen Kupferanteilen legiert. Wer schon einmal einen orientalischen Goldmarkt besucht hat, wird sich erinnern, dass das dort offerierte Gold für unsere Augen wegen der intensiven rötlichen Farbe beinahe ein wenig unecht anmutet.

Silber um einiges günstiger als Gold, wird auch deshalb gerne in der Schmuckherstellung verwendet, da aktuelle Kursschwankungen nur geringfügig beeinflussen. Jedoch hat es einen immensen Nachteil: es oxidiert mit den schwefelhaltigen Anteilen der Luft und läuft bräunlich an. Viele heutzutage industriell hergestellte Schmuckstücke aus Silber werden deshalb galvanisch mit Rhodium beschichtet.

Die deutsche Gesetzgebung macht vergleichbar zu unseren Nachbar-Ländern sehr stringente Anweisungen, bezüglich der Kennzeichnung von Schmuckfabrikaten, so dass  neben dem zu punzieren Feingehalt des Edelmetalls, die eindeutige Herstellerkennung „Distinktive Mark“ (Verbindlichkeitsmarke/ eingetragener und hinterlegter Firmennachweis in Form von Logo/Signe‘ oder Markenkennung) ersichtlich sein muss.

Jeder Hersteller wie Designer, Goldschmied, Trauring –Schmuck Manufakturen oder auch Juwelier/Schmuckfachhändler, muss bei rechtlichen Auseinandersetzungen einen Nachweis über die Herkunft erbringen können, so dass am Ende jeder mit seiner „punzierten“ Marke und seinem Namen dafür gerade steht.

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